Ein Treffen der besonderen Art

Meet & Greet

South Luangwa National Park

Der letzte Morgen vor dem Abschied im South Luangwa National Park. Es ist nicht einfach, diesen magischen Ort zu verlassen. Keine Erwartungen mehr, randvoll mit Erinnerungen lassen wir uns treiben, dem Luangwa entlang, der im Herbst, kurz vor den Regenfällen, alles Leben an sich zieht.

Jetzt im Herbst ist der Luangwa nur noch ein Schatten seiner selbst. Doch dieses schmale Rinnsal Wasser ist alles, was den Tieren bleibt, bevor die Regenfälle einsetzen. Um zu Überleben kommen sie alle zum Fluss. Die Raubtiere genauso wie ihre Beutetiere.

Bald sehen wir eine Giraffe unterwegs Richtung Wasser. Schauen ihr zu, wie sie gemächlich und ohne Eile zum Fluss hinunter schlendert. Und während wir sitzen und beobachten, kommt eine weitere und wieder eine, und da, nochmals eine. Sie tauchen von allen Seiten auf, unterwegs ihren Durst zu löschen.

Beim Wasser angekommen, trinken sie nicht, schauen gespannt auf die andere Seite des Flusses. Dort hat sich ein Löwenrudel im von der Nachtluft noch kühlfeuchtem Sand niedergelassen. Die Giraffen, das Löwenrudel, Brent und ich, wir alle beobachten, warten ab. Jeder ist des anderen gewahr.

Wie so oft hier in der Wildnis, wird Zeit unwichtig. Erst der Blick auf die Uhr verrät, dass schon eine Stunde vergangen ist, als die Giraffen, einzeln und in kleinen Gruppen, gemächlich weiterziehen. Auch die Löwen verlassen ihren Platz und suchen sich einen schattigen Platz. Und wir müssen uns Richtung Flughafen aufmachen. Wir haben noch ein paar Stunden Fahrt vor uns.

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